Pers

De Standaard 27/10/2012

De Standaard geeft onze nieuwste CD *** 

'Ook het sextet Aranis slaagt erin zijn kamermuziek fris te laten opborrelen uit een veelheid aan invloeden, binnen een hechte visie...uitdagend is deze CD zeker!'

Eigentijdse en toekomstgerichte crossover van klassiek met jazz, folk en world, trendzettend in de “Belgian Chamberrock'-beweging (21/10/2012)

"Dit vijfde album blijft trouw aan het eigenzinnige concept dat ARANIS zich reeds tien jaar aanmeet, zonder dat ze zichzelf gaan herhalen. Opnieuw verkozen ze om percussie als dusdanig buiten het instrumentarium te houden, hoewel de klankkasten hier af en toe ‘oneigenlijk’ voor gebruikt worden. Het blijft boeiende, hoewel niet altijd heel gemakkelijk toegankelijke muziek. Maar waarom het ons gemakkelijk maken als het ook moeilijk kan. Deze groep blijft me intrigeren. Het vaker herbeluisteren van hun muziek blijft dan ook een absolute noodzaak voor goed gebruik,… wil je weten door te dringen tot de diverse gelaagdheden en de diepere structuren van hun nummers."...

Het hele artikel: http://www.folkroddels.be/artikels/49408.html

 

Review by Achim Breiling (http://www.babyblaue-seiten.de/album_12962.html#oben)

Für ihr fünftes Studioalbum haben sich Aranis etwas Besonderes ausgedacht. Nur zwei der 12 Stücke von "Made In Belgium" stammen aus der Band (von Joris Vanvinckenroye bzw. Ward De Vleeschhouwer - dem neuen Mann am Piano). Die restlichen Nummern stammen von zeitgenössischen belgischen Komponisten, die die Gruppe kontaktiert und um Beteiligung an dem Projekt gebeten hat. Man hatte nämlich festgestellt, dass man Teil einer Bewegung, eines Stiles ist - "Belgischer Kammerrock" - und wollte, nach 10 Jahren Bandgeschichte, eine Art Bestandsaufnahme des Stils liefern und auch einen Überblick über dessen Protagonisten.

So finden sich unter den beteiligten Komponisten meist Kammerrocker, die auch auf den Babyblauen Seiten keine Unbekannten sind. Daniel Denis (Univers Zero) und Roger Trigaux (Present, Univers Zero) repräsentieren die Väter der Bewegung, Jan Kuijken (Louise Avenue, Fukkeduk) und Geert Waegeman (Cro Magnon) dann die nächste Generation. Die Namen der restlichen Tonsetzer tauchen wohl das erste Mal auf den BBS auf, darunter der des belgischen Minimal-Avantgade-Urgesteins Wim Mertens, bewegen sie sich doch vornehmlich in jazzigen oder klassischen Klanggefilden.

Mit leicht reduzierter Besetzung, es gibt nur noch ein hochlagiges Streichinstrument, rocken sich Aranis wie eh und je auf druckvolle Art und Weise durch die 12 Nummern, wie immer fast ausschließlich auf akustischen Instrumenten. Perkussion kommt im Gegensatz zum Vorgänger (siehe "RoqueForte") nicht zum Einsatz, wobei es allerdings durchaus die eine oder andere perkussive Einlage gibt (in Wouter Vandenabeeles "Le Feu" z.B.), wenn die Körper der Instrumente für ebendieses eingesetzt werden. In Wim Mertens' "Gentlemen of Leisure" gibt es zudem getragen-gezogene Touch-Guitarklänge von Trey Gunn.

In stilistischer Hinsicht hat sich die Musik von Aranis natürlich kaum verändert. Auch "Made In Belgium" bietet den charakteristischen Acoustic Chamber Rock, den man von den Belgiern kennt. Das Album wurde ja geradezu dazu aufgenommen, diesem ein Denkmal zu setzten. Und das ist durchaus gelungen. Die vielen Köche sorgen hier einmal dafür, dass der Klangbrei ausgesprochen schmackhaft, will sagen abwechslungsreich und farbig geraten ist. Sehr rhythmische, fast harte Nummern - Jan Kuijkens kerniges "Nonchalance" (welch grandioser Einstieg!), oder Roger Trigaux zeuhlig-sperriges "Ersatz" (im Original auf "Le poison qui rend fou" zu finden) - stehen neben lockeren Tongemälden (Arne Van Dongens "Where is Grommit" z.B.), schon fast klassisch zu nennendem Kammerrock (die beiden Stücke der Aranis-Mitglieder), minimalistisch-repetiven, aber nie langweiligen Exkursen (die beiden Nummern von Mertens) und folkigen Avant-Tanzstücken (z.B. "Viaggio fra due fini" von Dick van der Harst oder der Beitrag von Daniel Denis).

"Made In Belgium" ist eine ausgesprochen kurzweilige Angelegenheit, die jedem Fan des Belgischen Kammerrocks und natürlich all jenen, die herausfinden möchten worum es sich denn dabei handelt, sehr zu empfehlen ist!

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